Der Neckarradweg ist einfach herrlich. Ob du von Heilbronn aus Richtung Bad Wimpfen fährst oder die andere Richtung nimmst – die Strecke ist wirklich schön. Und klar: Unterwegs hat man sein Handy dabei. Zur Navigation, zum Foto machen, um die Route zu tracken. Aber das bringt auch ein paar praktische Herausforderungen mit sich, über die ich hier mal schreiben möchte.
Ich sehe das im Laden regelmäßig: Ein Kunde kommt rein, sein Akku ist nach der Tour komplett leer, und er fragt frustriert, wie das sein kann. Das Handy war die ganze Zeit an – GPS-Navigation laufen lassen, Bildschirm in der Sonne ständig aktiv. Das ist einfach ein Akku-Killer. Besonders beim Radfahren, wo man das Display oft nicht gut sehen kann und es deshalb automatisch hochgefahren wird.
Der Akku – dein größter Feind auf langen Touren
Fangen wir da an: GPS verbraucht Energie. Viel Energie. Wenn du planst, mehrere Stunden auf dem Rad zu sein, brauchst du eine Strategie. Entweder du lädst vorher vollständig auf – kloar – oder du packst eine Powerbank mit ein. Ehrlich gesagt: Powerbanks sind unterschätzt. Ich hatte vor kurzem eine Stammkundin hier, die ist mit ihrer Familie den ganzen Neckarradweg entlang gefahren, hat unterwegs zweimal nachladen müssen und sagt jetzt, das war die beste Anschaffung überhaupt.
Welche Powerbank? Das hängt vom Handy ab, von der Nutzung, vom Gewicht. Wir haben hier im Laden verschiedene Modelle da. Die meisten sind inzwischen praktisch leicht, und 20.000 mAh reichen für die meisten Touren völlig aus.
Navigation: Online oder offline?
Google Maps funktioniert prima, aber es braucht Internetverbindung und frisst Akku. Eine echte Alternative ist, die Route vorher herunterzuladen. Mit Google Maps kannst du das, mit anderen Apps wie OsmAnd oder Maps.me auch. Dann brauchst du nur noch GPS, nicht die ganzen Daten. Das spart merklich Energie.
Und ehrlich? Manchmal ist auch einfach ein gedruckter Ausdruck oder eine gute alte Papierkarte nicht verkehrt. Klingt altmodisch, aber auf dem Rad merkst du dann nicht, dass dein Akku leer ist.
Sicherheit beim Radfahren mit Handy
Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber: Handy während der Fahrt nur mit einer guten Halterung nutzen. Am Lenker befestigt, Blick kurz abwenden zum Gucken – das ist okay. Aber mit einer Hand fahren und mit der anderen durchs Handy wischen? Das ist einfach lebensgefährlich. Besonders auf dem Neckarradweg, wo's ganz schön voll sein kann und auch andere Radfahrer unterwegs sind.
Es gibt unglaublich gute Halterungen mittlerweile. Robust, günstig, halten überall. Würde ich jedem empfehlen, der sein Handy unterwegs nutzen will.
Was noch praktisch ist
Dunkle Display-Einstellung: In der Sonne siehst du ohnehin fast nichts, also nutze das Handy einfach nicht im Vollbetrieb. Helligkeit runter, wo es geht.
Flugmodus während der Tour? Naja, wenn du nicht unbedingt erreichbar sein musst, spart es Akku. Aber für viele ist das auch nicht realistisch.
Und: Schutzhüllen und Displayschutz sind auch auf dem Fahrrad sinnvoll. Unterwegs ist das Handy einfach exponentiell mehr Schlag- und Sturzrisiken ausgesetzt.
Kommt einfach vorbei
Wenn du Fragen zu Halterungen, Powerbanks oder zur Akku-Leistung deines Handys hast – wir helfen gerne weiter. Montag bis Freitag sind wir von 10:00 bis 18:30 Uhr da, samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr. Wir sitzen auf der Fleiner Straße in der nördlichen Innenstadt. Oder ruf einfach kurz an unter 07131 3904665. Dann können wir dir auch schon sagen, ob wir gerade das passende Zubehör für deine nächste Radtour da haben.
Ansonsten: Viel Spaß auf dem Neckarradweg. Es ist eine wirklich schöne Strecke hier bei uns.